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Sofortiger Fortschritt, den
der Sozialismus bringt
Wenn die KPD auch weit davon entfernt ist, den Sozialismus zu verklären
und die in ihm teilweise noch fortwirkenden Widersprüche der
alten Gesellschaft zu vertuschen, so erklären wir gleichzeitig:
Der Sozialismus wird die Lage der arbeitenden Menschen in vieler
Hinsicht sofort ganz bedeutend verbessern.
Kapitalisten, Agrarkapitalisten und Großgrundbesitzer werden
entschädigungslos enteignet. Ihr Eigentum wird vom sozialistischen
Staat in Besitz genommen. Das Chaos der Marktwirtschaft, die Aggressivität
des Monopolkapitalismus werden einer im Interesse der Gesellschaft
koordinierten und geplanten Wirtschaft weichen. Die kapitalistische
Ausbeutung ist damit beseitigt, ebenso die Arbeitslosigkeit und
die ständige Steigerung der Arbeitshetze. Die Vergeudung ungeheurer
gesellschaftlicher Mittel durch die Zinsgewinne der Banken, durch
Spekulation, Kapitalexport usw. wird beseitigt. Diese Reichtüter,
die die arbeitenden Menschen geschaffen haben, werden ihnen nun
auch zugute kommen, statt der Eroberung ausländischer Märkte,
der Unterdrückung anderer Völker und der Anhäufung
von Kapital in den Händen einiger weniger zu dienen oder am
Spieltisch der Börse verjubelt zu werden. Die sozialistische
Produktivität ist höher als die kapitalistische, doch
sie ist eine Produktivität anderer Art: Sie orientiert sich
nicht vorwiegend an der Verwertung investierter Geldmittel, sondern
an den Interessen der arbeitenden Menschen. Diese Orientierung wird
auch dazu führen, daß Art und Ziel der Produktion in
weiten Bereichen umgestellt werden. Verschwendung sowie die Produktion
von Schund- und Verschleißartikeln werden sofort stark reduziert.
Machen der technische Fortschritt und die Umgestaltung der gesellschaftlichen
Produktion und Konsumtion in einem Wirtschaftsbereich weniger Arbeit
erforderlich, so wird dies zur Verkürzung der Arbeitszeit und
zur Verlagerung von Arbeitskräften in andere Bereiche führen,
in denen mehr Arbeitskräfte nötig sind, z.B. in die Bereiche
Umweltschutz, Forschung, Ausbildung.
Eine solche Wirtschaftsweise befriedigt die Konsumbedürfnisse
der arbeitenden Menschen, beseitigt die enge Spe zialisierung der
Produzenten auf einen kleinen Teilbereich der Produktion, fördert
den schöpferischen Charakter der Arbeit, schafft mehr freie
Zeit zur Entfaltung des Individuums und ist der wirksamste Beitrag
zum Schutz der Umwelt. Führt der technische Fortschritt im
Kapitalismus zu Krisen, Arbeitslosigkeit und wachsender Verelendung
derjenigen, die die Reichtümer der Gesellschaft schaffen, so
wird er im Sozialismus zum Wohle der arbeitenden Menschen genutzt
werden.
Wenn die Entlohnung auf dem Leistungsprinzip beruhen wird, so ist
dies nicht nur ein über längere Zeit unvermeidliches Überbleibsel
der alten Gesellschaft, sondern zugleich auch ein gewaltiger Schritt
über den Kapitalismus hinaus. Solche Erscheinungen wie Spekulanten,
die ohne jede produktive Tätigkeit Riesenprofite machen, und
“Volksvertreter”, die sich ohne jede Leistung für
das Volk die Taschen füllen, werden sofort beseitigt. Das Prinzip
der Entlohnung nach Leistung beinhaltet allerdings die Gefahr, daß
die Verrichtung spezieller, insbesondere leitender, Funktionen als
besonders qualifiziert dargestellt und über Gebühr entlohnt
wird. Gegen solche Erscheinungen muß gekämpft werden,
hohe Einkommensunterschiede und ungerechtfertigte Privilegien müssen
abgeschafft werden. Das Einkommen und die Lebensbedingungen aller
Staatsangestellten müssen offengelegt werden und der gesellschaftlichen
Diskussion unterliegen.
Um den Sozialismus aufbauen zu können, benötigen die
arbeitenden Menschen einen völlig anderen Staat als je zuvor
in der Geschichte. Mit der verfaulten, korrupten bürgerlichen
Staatsmacht und ihrer Armee, Polizei, Justiz, ihrem Parlament und
ihrem Verwaltungsapparat ist eine solche historische Umwälzung
nicht zu vollziehen. Diese Organe schließen die arbeitenden
Menschen ja gerade von jeder gesellschaftlich bedeutenden Einflußnahme
aus. Diese Organe unterdrücken und helfen bei der Organisierung
der Ausbeutung. Ein sozialistischer Staat unterscheidet sich zugleich
grundlegend von dem pseudosozialistischen Staat in der DDR, der
jede Lebensäußerung der arbeitenden Menschen reglementieren
wollte.
Der sozialistische Staat muß ein Instrument der arbeitenden
Menschen sein, er darf sich nicht über die Menschen und über
die Gesellschaft stellen. Solange er existiert, besteht allerdings
die Gefahr, daß er Sonderinteressen gegenüber den arbeitenden
Menschen entwickelt; dies gilt auch für die kommunistische
Partei. Der Staat wie auch die kommunistische Partei sind im Sozialismus
notwendig, doch sie sind zugleich auch Ausdruck einer relativen
gesellschaftlichen Rückständigkeit, Ausdruck davon, daß
sich die Gesellschaft erst im Übergang zum Kommunismus befindet,
wo Partei und Staat nicht mehr existieren werden. Allen Tendenzen,
Partei und Staat zu vergötzen, muß daher entgegengetreten
werden.
Der sozialistische Staat muß den arbeitenden Menschen mehr
Rechte und Freiheiten bieten als der bürgerliche Staat. So
werden die Abgeordneten nicht über bzw. fern vom Volk stehen,
sondern von den arbeitenden Menschen und ihren Organisationen bereits
vor den Wahlen selbst ausgesucht und als Kandidaten aufgestellt.
Sie müssen regelmäßig über ihre Tätigkeit
Rechenschaft ablegen, werden von den Wählerinnen und Wählern
kontrolliert und können auch vorzeitig jederzeit abgewählt
werden. Auch hier muß aber ein ständiger Kampf darum
geführt werden, daß diese Rechte nicht nur auf dem Papier
stehen, sondern ausgeübt werden. Ebenso muß ständig
darum gekämpft werden, daß Regierung, Verwaltung und
alle Einrichtungen und Institutionen des Staates und der Wirtschaft
nicht nur formal, sondern real den gewählten Machtorganen unterstehen.
In all den Bereichen, in denen die sozialistische Gesellschaft Herrschaftsfunktionen,
Spezialisten usw. noch braucht, muß ständig überprüft
werden, ob und in welchem Ausmaß solche Funktionen noch notwendig
sind und wie der Einfluß der arbeitenden Menschen gestärkt
werden kann. Jeder Form einer schleichenden Verbeamtung von Herrschaftsfunktionen
muß entgegengewirkt werden.
Die arbeitenden Menschen sollen nicht nur über die Räte,
sondern in wachsendem Maße auch unmittelbar auf Angelegenheiten
der Wirtschaft und des Staates Einfluß nehmen, sollen am Regieren,
Verwalten und Wirtschaften immer stärker teilnehmen, um so
allmählich Spezialisten, Funktionäre, Berufspolitiker
überflüssig zu machen.
Eine Bedingung hierfür ist, daß alle gesellschaftlichen
und staatlichen Bereiche so transparent wie möglich sind, daß
sie von den Staatsbürgerinnen und -bürgern, den gewählten
Vertretungskörperschaften, den gesellschaftlichen Organisationen
und den Medien ausgeleuchtet werden können und nicht Privatsache
einiger Spezialisten und Geheimnisträger bleiben. Vor allem
aber muß das gesamte politische und gesellschaftliche Leben
der Rätemacht so beschaffen sein, daß die arbeitenden
Menschen sehen und erleben können, daß sie ihre ureigensten
Interessen vertreten, wenn sie für die Interessen der Gesellschaft
eintreten.
Die gesellschaftliche Diskussion der Wirtschaftspläne spielt
eine wichtige Rolle beim Kampf um ein kommunistisches Gemeinwesen,
in dem das Individuum die gesellschaftlichen Angelegenheiten als
seine eigene Sache begreift und behandelt. Diese Diskussion darf
sich nicht darauf beschränken, daß man die staatlich
vorgelegten Entwürfe billigen und nur innerhalb dieses Rahmens
technisch-organisatorische Verbesserungsvorschläge machen darf.
Vielmehr sollen möglichst viele Menschen über die grundlegende
Entwicklungsrichtung der Produktion und damit der Gesellschaft mitentscheiden.
Dadurch werden sie nach und nach real zu kollektiven Eigentümern
der Produktionsmittel, wird das sozialistische Eigentum wirklich
und nicht nur in der Phrase zu Volkseigentum.
Es läßt sich nicht voraussagen, wie ein sozialistisches
Deutschland in allen Einzelheiten aussehen wird und welche Entwicklungsstadien
es beim Übergang zum Kommunismus durchlaufen wird. Doch aufgrund
der historischen Erfahrungen und aufgrund des Entwicklungsstandes
der Gesellschaft in Deutschland lassen sich nach Auffassung der
KPD einige grundlegende Ziele benennen, die mit dem Sieg der sozialistischen
Revolution in Deutschland rasch verwirklicht werden können
und müssen.
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| Programm |
Das Programm der KPD
Das sozialistische Programm
(Auszug aus dem Programm )
Die Geschichte der Kommunistischen Partei Deutschlands
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| 90 Jahre Oktoberrevolution
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90. Jahrestag der Oktoberrevolution in Russland.
Stalin: Der internationale Charakter der Oktoberrevolution
Dokumente und Artikel der Parteien und Organisationen der "Konferenz ML Parteien und Organisationen"
Erklärung der IKMLPO - Deutsch
Erklärung der IKMLPO - mehrere Sprachen
Ohne marxistisch-leninistische Partei wird die Revolution nicht siegen! - dtsch/engl./spanisch (KPD)
Maiaufruf 2008 | Gemeinsamer Aufruf von KPD und KPD/ML
Lokführer - Streik bis zum vollen Sieg! | Zu den angeündigten Streiks der GDL ab 10. 03.2008
Es reicht! Heraus zum Ostermarsch 2008! | Flugblatt der KPD
Nokia Bochum muss bleiben! Nicht ohne Kampf ins Aus! | Flugblatt der KPD-Dortmund zur Betriebsversammlung am 22.02.2008
Als Buch vergriffen, deshalb hier als Download:
Wann und warum der Sozialismus in der Sowjetunion scheiterte
NEU! - Jetzt bestellenEnver Hoxha: Die Chruschtschowianer und Gespräch mit Ernst Aust
50 Jahre KPD-Verbot (August 2006)
Für Verteidigung und Ausbau der sozialen Rechte (April 2004)
Gegen die Flexibilisierung der Arbeitszeit und der Arbeitsverhältnisse (April 2004)
Programm und Statut der KPD verabschiedet vom 11. Parteitag
Bericht des ZK an den 11. Parteitag der KPD - Oktober 2005
Erklärung des ZK der KPD über die Ereignisse in Tibet - NEU!
Tarifrunde ÖD - NEU!
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1. Versammlung der Kommunistischen Plattform ML - NEU!
Italien - Kommunistische Plattform gegründet - NEU!
Die Türkei im Fokus - NEU!
Ostermärsche 2008 - NEU!
Über die Unabhängigkeit Kosovas (RM 1/08)
Gemeinsam sind wir stark! (RM 1/08)
Über die Liquidierung der TDKP (RM 6/07)
KPD nicht mehr Mitglied der IKMLPO (RM 6/07)
Resolutionen der 13. Plenartagung der Internationalen
Konferenz ML Parteien und Organisationen
40. Jahrestag der Ermordung Che Guevaras
| Aus der Arbeiter- und sozialen Bewegung
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Schlusserklärung 9. Kongress Gewerkschaftslinke
Frankfurter Appell
Thesen gegen das Bedingungslose Grundeinkommen
| Antiimperialistische Aktion
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Die Antiimperialistische Aktion ist aus dem "Antifaschistischen und Antiimperialistischen Bündnis
gegen G8" hervorgegangen.
Antiimperialistische Aktion
Aufruf zur Aktionskonferenz am 12.01.2008
Plakat zur Aktionskonferenz am 12.01.2008
Nein zum Krieg in Afghanistan!
Aufruf gegen den G8-Gipfel
Freiheit für die politischen Gefangenen des G8-Gipfels
Das Bündnis solidarisiert sich mit dem Kampf der KollegInnen von Airbus, Telekom und Schering
Dazu gibt es das folgende Flugblatt
Solidarität mit dem Kampf bei Airbus!
Das ist unsere Stadt - Keine Stimme den Nazis
Demonstration gegen die Teilnahme der NPD an der Kommunalwahl am 25. Mai
Sonnabend, 24. Mai 2008, 11.30 Uhr, Bahnhofsvorplatz
Runder Tisch gegen Rassismus Kiel
| 15. Jahrestag Brandanschlag in Solingen
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Solingen
29. Mai 2008
Gedenkkundgebung
Untere Wernerstr./Ecke Schweizer Str.
Beginn 19 Uhr
31. Mai 2008
Demonstration
Mühlenplatz
Beginn 12 Uhr
Frankfurt/Main
29. Mai 2008
Gedenkkundgebung
Bockenheim, Hülyaplatz, Beginn 18 Uhr
Weitere Termine ...
Partei der Arbeit des Iran (Toufan)
Aufruf Antiaggressionsforum von Exiliranern - OIDA- NEU!
Unbedingt bei You Tube anschauen:
Film- NEU!
Musikvideo- NEU!
Sofortige Freilassung der verhafteten Studierenden!
Erklärung von Toufan, 11. Dezember 2007
Keine Sanktionen,
keine Bomben gegen den Iran! Erklärung von Toufan, 17. März 2007
Der Iran im Fadenkreuz der Imperialisten.
Artikel aus Roter Morgen 02/2006
| Freiheit für Francisco Caraballo!
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Genosse Caraballo ist frei!
Mit großer Freude teilen wir mit, dass Genosse Francisco Caraballo in Kolumbien aus der
Haft entlassen worden ist. Genosse Caraballo war im Juni 1994 als
Führer der kolumbianischen Volksbefreiungsarmee (EPL) und der
Kommunistischen Partei Kolumbiens (Marxisten-Leninisten) verhaftet,
zu einer Gefängnisstrafe von 29 Jahren verurteilt und in einem
Hochsicherheitsgefängnis gefangen gehalten worden. In der ganzen Zeit seit seiner
Inhaftierung ist er seinen revolutionären, marxistisch-leninistischen
Überzeugungen und Prinzipien treu geblieben.
Kommunique der IKMLPO
Liebe Freundinnen und Freunde der KPD und des Roten Morgen!
Nach wie vor sind wir dringend auf eure Spenden angewiesen,
um die regelmäßige Herausgabe des Roten Morgen gewährleisten und unsere Arbeit finanzieren zu können.
Jede, auch kleine, Spende hilft uns!
Besonders freuen wir uns über Dauerspenden.
Unsere Bankverbindung:
Verlag Roter Morgen
Postbank Karlsruhe
Kontonummer 239997759
Bankleitzahl 66010075
Stichwort: Spende
Allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches Danke!
Wir veröffentlichen hier Materialien, die wir für witzig und gelungen halten. Für Hinweise sind wir dankbar!.
Media-Blöd. Seht selbst!
Die Geschichte vom Herrn Müller, gefunden auf: http://www.spd-guenzburg.de/Flugblatt.htm
Und noch was vom Herrn Müller
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