Wer ist die KPD und
was will sie?
Die Kommunistische Partei Deutschland (KPD) wurde 1968 in Hamburg
neugegründet.
Die Neugründung war notwendig, weil die alte KPD - 1956 durch
die Adenauer-Regierung verboten - das Ziel des revolutionären
Sturzes der kapitalistischen Ordnung und der Errichtung einer Arbeitermacht
aufgegeben hatte. Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP), die
1968 im Zuge der Beendigung des "Kalten Krieges" gegründet
wurde, stellte sich von vornherein auf den Boden der bürgerlichen
parlamentarischen Demokratie. Für die herrschende Klasse war
sie nie eine politische Gefahr.
Bereits in den 50er Jahren war in der Sowjetunion und anderen Ländern
der Sozialismus beseitigt worden. Der erste weltweite Anlauf, eine
Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung aufzubauen,
war gescheitert. Der Zerfall der Sowjetunion und der Untergang der
DDR Ende der 80er Jahre waren Endprodukte einer gesellschaftlichen
Entwicklung, innerhalb derer zwar eine sozialistische Hülle,
ein sozialistisches Etikett noch bestand, doch ohne sozialistischen
Inhalt. Die Rückkehr in die Arme des Kapitalismus war so vorprogrammiert.
Heute gibt es weltweit kein sozialistisches Land mehr, unabhängig
davon, daß sich Länder wie z.B. China nachwievor als
sozialistisch bezeichnen. Die Bourgeoisie, die Reichen aller Länder
stimmten ein wahres Triumphgeheul an, schien der weltweite Niedergang
des Sozialismus doch die Überlegenheit ihrer Profitwirtschaft
zu beweisen. Diese angebliche Überlegenheit ist Illusion und
Betrug. Heute überzieht der Imperialismus die Welt mit Krieg,
Hunger und Elend - im Namen des Kampfes gegen "Terrorismus".
Die Großmacht Deutschland ist dabei und beteiligt sich weltweit
und aggressiv an Kriegen im Kampf um Rohstoffquellen, und Einfluß.
Dagegen kämpft die KPD mit aller Kraft.
Die Menschen können ein immer grösser werdendes Europa
des Lohnabbaus, des Abbaus sozialer und demokratischer Rechte, ein
Europa aggressiver Militärorganisationen mit Deutschland an
der Spitze nicht gebrauchen. Die Wiedervereinigung zeigt, was mit
Ländern passiert, die auf bekannte Weise einkassiert wurden.
Die ehemalige DDR ist heute das "Sizilien" Deutschlands,
jeder wirklichen Entwicklungsmöglichkeit beraubt, industriell
platt gewalzt, Billiglohnland.
Die KPD setzt sich ein für die Verbesserung der materiellen
und politischen Lebensumstände der arbeitenden Menschen, besonders
der Frauen, besonders der Menschen in Ostdeutschland:
-
Für Löhne und Gehälter, die eine sichere Existenz
ermöglichen
Gegen Preistreiberei und sinkende Löhne und Gehälter,
gegen Billigjobs aller Art
-
Für menschenwürdige Arbeits- und Lebensbedingungen
Gegen ständige Verdichtung der Arbeit und wachsenden Stress
-
Arbeit für alle - für den 6 Stundentag bei vollem
Lohnausgleich im Rahmen einer 5-Tage-Woche
Gegen Überstunden, unbezahlte Mehrarbeit, gegen den Samstag
und Sonntag als Regelarbeitstag
-
Für Erhalt und grundlegende Verbesserungen des Sozialversicherungssystems
- das Kapital muß zahlen - Schluss mit allen Subventionen
des Staates an die Monopole
Gegen die Überführung der Arbeitslosenhilfe in die
Sozialhilfe, gegen jede Form der Privatvorsorge bei Rente und
Gesundheit, gegen die Eigenbeteiligung für Medikamente
-
Für eine qualifizierte Ausbildung in Schule und Beruf
für alle jungen Menschen - für die Übernahme
in den erlernten Beruf
Gegen den ständigen Abbau von Bildung und Ausbildung
-
Für ein gesundes Leben, für den Erhalt und Schutz
unserer natürlichen Umwelt
Gegen die menschenverachtenden Profiteure der Lebensmittel-,
Chemie- und Pharmaindustrie
-
Für den Erhalt und Ausbau demokratischer Rechte und Freiheiten
Gegen den Überwachungsstaat, gegen den Ausbau staatlicher
Unterdrückungsorganisationen , gegen Korruption und Bürokratenfilz
-
Für das Verbot rechtsextremer bzw. nazistischer Organisationen
und Parteien und ihrer Propaganda
-
Für gleiche Rechte aller in Deutschland lebenden Menschen
-
Für den Austritt aus der Europäischen Union (EU)
und der NATO
Gegen das Europa der Monopole, gegen ein Europa, in dem die
Arbeits- und Sozialstandards nach unten gedrückt werden
Für ein friedliches Zusammenleben aller Völker
Gegen den Einsatz der Bundeswehr im Ausland, gegen jegliche Beteiligung
an imperialistischen Kriegen
Keine dieser Forderungen erfüllt sich von selbst. Nur im gemeinsamen
Handeln gegen das Kapital, nur durch ihr eigenes Engagement können
die arbeitenden Menschen ihre Interessen verteidigen bzw. durchsetzen.
Das Kapital kennt nur die eigene Bereicherung.
Die KPD lehnt jegliches Co-Management mit dem Kapital ab. Zwischen
den arbeitenden Menschen und dem Kapital gibt es kein gemeinsames
Interesse. Dass sich dieser Standpunkt durchsetzt, dafür setzt
sich die KPD auch in den Gewerkschaften ein.
Die KPD tritt dafür ein, daß die arbeitenden Menschen
das Sagen haben und die Früchte ihrer Arbeit genießen
können. Sie benennt den einzigen Weg, auf dem dies Wirklichkeit
werden kann:
Enteignung der Industrie- und Handelsunternehmen, der Banken und
Versicherungskonzerne, der Massenmedien sowie des großen Grundbesitzes.
Demokratie für die arbeitenden Menschen gibt es erst, wenn
die Macht des großen Geldes gebrochen ist.
Die KPD tritt für eine Demokratie ein, in der die Abgeordneten
ihren WählerInnen rechenschaftspflichtig sind, jederzeit abgewählt
werden können und als Entschädigung für ihre Tätigkeit
nicht mehr als einen durchschnittlichen Facharbeiterlohn erhalten.
Eine Demokratie, in der Entscheidungen soweit möglich auf lokaler
Ebene und durch maximale Einbeziehung aller gefällt werden.
Die KPD kämpft für einen Staat auf der Basis der Rätemacht.
Die KPD ist kein Verein idealistischer Weltverbesserer. Die politischen
Ziele der KommunistInnen ergeben sich nicht aus persönlichem
Wunschdenken, sondern aus den Gegebenheiten unserer Gesellschaft.
Die KPD spricht besonders Arbeiterinnen und Arbeiter, Angestellte,
Jugendliche in Schule und Ausbildung an.
Die KPD spricht die an, die sich - wie unsere Mitglieder auch -
bereits heute in Intiativen, Verbänden und Organisationen für
konkrete Anliegen engagieren, aber gleichzeitig nach grundsätzlichen
Alternativen zu Kapitalismus und Imperialismus suchen. Nur über
den Aufbau der Kommunistischen Partei wird eine solche Alternative
möglich werden.
Alle gemeinsam gegen das Kapital!
Für ein sozialistisches Deutschland!
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| Programm |
Das Programm der KPD
Das sozialistische Programm
(Auszug aus dem Programm )
Die Geschichte der Kommunistischen Partei Deutschlands
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Aufruf gegen die Schanddirektive der EU gegen die Immigranten
Der internationale Aufruf gegen die Schanddirektive der EU gegen die Immigranten kann unterzeichnet werden. Unterschriften bitte an:
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| 90 Jahre Oktoberrevolution
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90. Jahrestag der Oktoberrevolution in Russland.
Stalin: Der internationale Charakter der Oktoberrevolution
Dokumente und Artikel der Parteien und Organisationen der "Konferenz ML Parteien und Organisationen"
Erklärung der IKMLPO - Deutsch
Erklärung der IKMLPO - mehrere Sprachen
Ohne marxistisch-leninistische Partei wird die Revolution nicht siegen! - dtsch/engl./spanisch (KPD)
Atomkraftwerke Stopp! | KPD-Nordhessen, Juli 2008
Maiaufruf 2008 | Gemeinsamer Aufruf von KPD und KPD/ML
Lokführer - Streik bis zum vollen Sieg! | Zu den angeündigten Streiks der GDL ab 10. 03.2008
Es reicht! Heraus zum Ostermarsch 2008! | Flugblatt der KPD
Jetzt bestellenEnver Hoxha: Die Chruschtschowianer und Gespräch mit Ernst Aust
50 Jahre KPD-Verbot (August 2006)
Für Verteidigung und Ausbau der sozialen Rechte (April 2004)
Gegen die Flexibilisierung der Arbeitszeit und der Arbeitsverhältnisse (April 2004)
Programm und Statut der KPD verabschiedet vom 11. Parteitag
Bericht des ZK an den 11. Parteitag der KPD - Oktober 2005
Hungerrevolten und Nahrungskrise - NEU!
Finanzkrise - NEU!
Erklärung des ZK der KPD über die Ereignisse in Tibet
Über die Unabhängigkeit Kosovas (RM 1/08)
Gemeinsam sind wir stark! (RM 1/08)
| Aus der Arbeiter- und sozialen Bewegung
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Diskussionsbeitrag - Gewerkschaftsarbeit - ArbeitZukunft
Diskussionsbeitrag - Gewerkschaftsarbeit - KPD
Schlusserklärung 9. Kongress Gewerkschaftslinke
Frankfurter Appell
Thesen gegen das Bedingungslose Grundeinkommen
| Antiimperialistische Aktion
|
Die Antiimperialistische Aktion ist aus dem "Antifaschistischen und Antiimperialistischen Bündnis
gegen G8" hervorgegangen.
Antiimperialistische Aktion
Aufruf zur Aktionskonferenz am 12.01.2008
Plakat zur Aktionskonferenz am 12.01.2008
Nein zum Krieg in Afghanistan!
Aufruf gegen den G8-Gipfel
Freiheit für die politischen Gefangenen des G8-Gipfels
Das Bündnis solidarisiert sich mit dem Kampf der KollegInnen von Airbus, Telekom und Schering
Dazu gibt es das folgende Flugblatt
Solidarität mit dem Kampf bei Airbus!
Kommunistischer Klönschnack der KPD
Am 4. September ab 19 Uhr im Storchnest, Gutenbergstr.
Seminar zur Geserkschaftsarbeit
7. September ab 10 Uhr, Örtlichkeit bei Anmeldung:
KPD-Kiel: Postfach 2966, 24028 Kiel oder über die Webseite der KPD
Aktionen gegen das Atomwaffenlager Büchel
30. August 2008
ab 10 Uhr: Umrundnung des Atomwaffenlagers
ab 15 Uhr: Grosskundgebung
Hier alle Infos
| Truppen raus aus Afghanistan
|
Berlin
20. September
Grossdemonstration
12 Uhr Auftakt Brandenburger Tor und Moritzplatz
13.30 Uhr Abschluss Gendarmenmarkt
Stuttgart
20. September
Grossdemonstration
12 Uhr Auftakt Lautenschlagerstr. (gegenüber HBF)
14 Uhr Abschluss Schlossplatz
Die KPD unterstützt den zentralen Aufruf:
Zentraler Aufruf
Hier alle Infos
20. September Aktionen zur Verhinderung der "Antiislam-Konferenz"
30. August 2008
ab 10 Uhr: Umrundnung des Atomwaffenlagers
ab 15 Uhr: Grosskundgebung
Hier alle Infos. Die KPD unterstützt den Aufruf dieses Bündnisses
Infos des Bündnisses "Aufgestanden!Hingesetzt! Blockiert"
Weitere Termine ...
Partei der Arbeit des Iran (Toufan)
Aufruf Antiaggressionsforum von Exiliranern - OIDA- NEU!
Unbedingt bei You Tube anschauen:
Film- NEU!
Musikvideo- NEU!
Sofortige Freilassung der verhafteten Studierenden!
Erklärung von Toufan, 11. Dezember 2007
Keine Sanktionen,
keine Bomben gegen den Iran! Erklärung von Toufan, 17. März 2007
Der Iran im Fadenkreuz der Imperialisten.
Artikel aus Roter Morgen 02/2006
| Freiheit für Francisco Caraballo!
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Genosse Caraballo ist frei!
Mit großer Freude teilen wir mit, dass Genosse Francisco Caraballo in Kolumbien aus der
Haft entlassen worden ist. Genosse Caraballo war im Juni 1994 als
Führer der kolumbianischen Volksbefreiungsarmee (EPL) und der
Kommunistischen Partei Kolumbiens (Marxisten-Leninisten) verhaftet,
zu einer Gefängnisstrafe von 29 Jahren verurteilt und in einem
Hochsicherheitsgefängnis gefangen gehalten worden. In der ganzen Zeit seit seiner
Inhaftierung ist er seinen revolutionären, marxistisch-leninistischen
Überzeugungen und Prinzipien treu geblieben.
Kommunique der IKMLPO
Liebe Freundinnen und Freunde der KPD und des Roten Morgen!
Nach wie vor sind wir dringend auf eure Spenden angewiesen,
um die regelmäßige Herausgabe des Roten Morgen gewährleisten und unsere Arbeit finanzieren zu können.
Jede, auch kleine, Spende hilft uns!
Besonders freuen wir uns über Dauerspenden.
Unsere Bankverbindung:
Verlag Roter Morgen
Postbank Karlsruhe
Kontonummer 239997759
Bankleitzahl 66010075
Stichwort: Spende
Allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches Danke!
Wir veröffentlichen hier Materialien, die wir für witzig und gelungen halten. Für Hinweise sind wir dankbar!.
Media-Blöd. Seht selbst!
Die Geschichte vom Herrn Müller, gefunden auf: http://www.spd-guenzburg.de/Flugblatt.htm
Und noch was vom Herrn Müller
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