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Roter Morgen online    21 Artikel, Ausgabe 2,  2008

Gemeinsamer Aufruf von KPD und KPD/ML
Heraus zum 1. Mai! Zeigen wir unsere Kampfkraft und Stärke!
Alle gemeinsam gegen das Kapital!

22.04.2008

Mit den Demonstrationen, Kundgebungen und anderen Aktionen am 1. Mai zeigen wir Arbeiterinnen und Arbeiter, Angestellte und arbeitende Menschen in Stadt und Land, Jugendliche und Frauen unsere Kraft und Stärke im gemeinsamen Kampf gegen das Kapital.

Wir sind stark!
Die Kolleginnen und Kollegen bei EADS, Schering, AEG Nürnberg, bei Bosch-Siemens in Berlin, bei der Telekom und in anderen Unternehmen haben zu Zehntausenden für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze, gegen die Entlassungen tausender Kolleginnen und Kollegen gekämpft.
Im ganzen Land haben im Frühjahr 2007 über hunderttausend Kolleginnen und Kollegen gegen die Einführung der Rente mit 67 demonstriert. Allein 4000 Arbeiterinnen und Arbeiter hatten beispielsweise am 31. Januar 2007 bei Opel Rüsselsheim die Arbeit niedergelegt und sich vor den Werkstoren zu einer Protestkundgebung zusammengefunden.
Hundertausende von uns – von den Lokführern bis zu den Verkäuferinnen - haben sich im vergangenen Jahr an Streiks, Demonstrationen und Kundgebungen im Kampf für höhere Löhne, gegen die Verlängerung der Arbeitszeiten und für die Verbesserung der Lebenslage beteiligt.   > weiter
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Die Linke
Keine prinzipielle Haltung zum Abzug deutscher Truppen aus dem Ausland

22.04.2008

Andre Brie ist Abgeordneter der Partei „Die Linke“ im Europaparlament. Entgegen der Position seiner Partei unterstützt er die Besetzung Afghanistans durch die Truppen des USA-Imperialismus und seiner Verbündeten. Er befürwortet auch den Einsatz der Besatzertruppen des deutschen Imperialismus dort. Das jedenfalls steht in einem Entschließungsantrag, den Brie gemeinsam mit einem Abgeordneten der CDU erarbeitet hat. Allein die Tatsache, dass Brie einen gemeinsamen Text mit einem Abgeordneten der CDU verfasst hat, spricht Bände. Bries Text widerspricht klar den Positionen der Linkspartei, die für den Abzug aller Besatzungstruppen, auch der deutschen, aus Afghanistan eintritt. Er widerspricht aber vor allem den Bestrebungen der überwiegenden Mehrheit der Mitglieder und Freunde der Linkspartei, die sich an Demonstrationen und Aktionen für den Truppenabzug beteiligen, in Bündnissen und Initiativen der Friedensbewegung mitarbeiten.
So ist denn auch das Papier von Brie von führenden Mitgliedern der Partei verurteilt worden.
Dennoch: Es darf nicht übersehen werden, dass Bries Position kein einzig dastehender Ausrutscher ist.   > weiter
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Öffentlicher Dienst Bund und Kommunen
Nein zum Verhandlungsergebnis!

22.04.2008

In den Betrieben, öffentlichen Einrichtungen und Verwaltungsstellen des öffentlichen Dienstes in Bund und Gemeinden läuft die Mitgliederbefragung über das Verhandlungsergebnis der Tarifrunde. Sie war bei Redaktionsschluss noch nicht abgeschlossen. Wie die meisten aktiven, fortschrittlichen und klassenkämpferischen Kolleginnen und Kollegen lehnen wir das Verhandlungsergebnis ab. Es ist ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten. Es ist deshalb zu hoffen, dass die Kolleginnen und Kollegen in der Mitgliederbefragung das Verhandlungsergebnis ablehnen.
Der Bundesvorstand, die Mehrheit der Bundestarifkommission – das Abstimmungsergebnis dort war 64:25 für Annahme des Verhandlungsergebnisses - und andere Funktionäre versuchen mit allen möglichen Tricks und Täuschereien die Kollegen und Kollegen dazu zu bringen, mit „Ja“ abzustimmen.   > weiter
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NOKIA-Bochum
Sozialplan angenommen

22.04.2008

(Korrespondenz) „Die Kuh ist vom Eis“, mit diesen zynischen Worten feierte die Bevollmächtigte der IG Metall, Kleinebrahm, die Einigung mit der NOKIA-Geschäftsleitung in Bochum über einen Sozialplan. Und die Betriebsratsvorsitzende Achenbach setzte noch einen drauf: „Wir haben 200 Millionen Euro für einen Sozialplan rausgeholt.“
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Bericht eines Ein-Euro-Jobbers
Ich gehe niemals ins Altersheim

22.04.2008

Den folgenden Bericht sandte uns ein Kollege zu, der für einige Zeit als Ein-Euro-Jobber in einem Altersheim gearbeitet hat. Der Bericht gibt einen erschütternden Einblick in die Arbeitsbedingungen im Pflegebereich und deren Auswirkungen für die HeimbewohnerInnen.

(Korrespondenz) Da ich mich trotz des Verbots der ARGE Ende letzten Jahres entschloss, umzuziehen (dafür braucht man ja mittlerweile eine Genehmigung), musste ich mir irgendwie die notwendige Mietkaution zusammensparen und deshalb entschloss ich mich, mich bei der ARGE für einen Ein-Euro-Job freiwillig zu melden. Ich durfte mir daher einen der freien Jobs bei meinem Berater aussuchen. Da ich etwas gesellschaftlich Sinnvolles und Nützliches tun wollte und zudem überlegte, eine Umschulung als Altenpfleger zu machen, suchte ich mir eine „Arbeitsgelegenheit“ in einem privaten Altersheim aus.
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