Roter Morgen online   
21 Artikel, Ausgabe 2, 2008
Zug der Erinnerung
22.04.2008
Der „Zug der Erinnerung“ ist in Berlin angekommen. Mit der Wanderausstellung „Zug der Erinnerung“ informieren verschiedene Bürgerinitiativen an Kinder und Jugendliche, die während der Nazizeit mit der Reichsbahn in das Vernichtungslager von Auschwitz transportiert worden sind. Unser Bild zeigt eine Szene von der Deportation in Hanau. Die Ausstellung enthüllt nicht nur das tragische Schicksal der deportierten Kinder, sondern vor allem auch die verbrecherische Rolle der Reichsbahn und ihrer hohen Funktionäre. Funktionäre wie z.B. den faschistischen Verkehrsminister Dorpmüller.
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Ostermärsche 2008 Deutsche Truppen raus aus Afghanistan!
Hände weg vom Iran!
Schluss mit dem Krieg im Irak!
22.04.2008
In über 90 Städten und Gemeinden haben tausende von Menschen über Ostern gegen den Krieg und für den Frieden demonstriert. Die größte Veranstaltung hat in Fretzdorf stattgefunden. Dort protestierten über 5000 Menschen gegen die Wiederinbetriebnahme des Bombodroms in der Kyritzer Heide. Die KPD hatte mit einem Flugblatt zu den Ostermärschen mobilisiert, welches auch auf den Demonstrationen verteilt wurde. Wir veröffentlichen auf dieser Seite Berichte aus einigen Städten.
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Kurz gemeldet
22.04.2008
Lübben
200 gegen Naziaufmarsch
In Lübben (Spreewald) haben am 12. April rund 200 AntifaschistInnen gegen einen Nazi-Aufmarsch demonstriert. Die Lübbener Antifa hatte zu einer Demonstration aufgerufen. Das Lübbener Forum gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Fremdenfeindlichkeit hatte AUF dem Bahnhofsvorplatz 136 Holzkreuze zum Gedenken an die Opfer des Terrors der Neonazis aufgestellt und hielt eine Mahnwache ab.
Dortmund
Erfolgreiches Tribunal
Rund 400 Menschen nahmen am Dortmunder Tribunal im Gedenken an Dominique Koumadio und einer Demonstration teil.Dominique Koumadio war von der Polizei in Dortmund erschossen worden. Die KPD unterstützte das Tribunal. Die Rede eines Genossen wurde von Teilnehmern mit Beifall begrüßt.
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5 Jahre Irakkrieg Das Volk wird siegen!
22.04.2008
Am 20. März 2003 überfielen die USA-Imperialisten und ihre Verbündeten den Irak. In einer beispiellosen verlogenen Propagandakampagne wollten sie der Welt glauben machen, dasses ihnen um die Verteidigung der Freiheit und Menschenrechte, um den Kampf gegen die Bedrohung der Welt vor Saddam Hussein geht. In Wirklichkeit aber ging und geht es ihnen um das Öl des Irak und um die Beherrschung dieses strategisch so wichtigen Landes.
Millionen Menschen in aller Welt sind gegen den Krieg der USA-Imperialisten gegen den Irak auf die Strasse gegangen und tun das auch heute noch. Sie glaubten von Anfang den Lügen der Imperialisten nicht und demonstrierten unter der Losung „Kein Blut für Öl!“
Fünf Jahre nach Kriegsbeginn geht der Krieg weiter. Der Irak ist ein besetztes Land, in dem die Besatzungstruppen mit brutaler Gewalt und Willkür herrschen.
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NATO-Imperialisten umzingeln ihren russischen Konkurrenten
22.04.2008
Beim Gipfeltreffen der NATO Anfang April in Bukarest hat das Militärbündnis beschlossen, Georgien und der Ukraine eine Mitgliedschaft in der NATO zuzusagen. Ein konkreter Beitrittsplan wurde entgegen den ursprünglichen Absichten vor allem des US-Präsidenten Bush noch nicht ausgehandelt. Dennoch ist die versprochene NATO-Mitgliedschaft für Georgien und die Ukraine ein offensiver Schritt der westlichen imperialistischen Mächte mit den USA an der Spitze, um das imperialistische Russland weiter militärisch zu umzingeln.
Von den ehemaligen Staaten des Warschauer Paktes sind seit der NATO-“Osterweiterung“ 1999 Tschechien, Polen und Ungarn Mitglieder der Organisation. 2004 sind Bulgarien, Rumänien, die Slowakei, Slowenien und mit Estland, Lettland und Litauen die ersten früheren Teilrepubliken der Sowjetunion NATO-Mitglieder geworden.
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