Aktuell
Nahrungskrise und Hungerrevolten14.07.2008
Die Krise des Kapitalismus beschränkt sich nicht auf die Finanzmärkte: Weltweit explodieren die Preise für Nahrungsmittel. Dies hat allein in den ersten Monaten diesen Jahres bereits zu Protesten bis hin zu Revolten u.a. in Burkina Faso, Kamerun, Elfenbeinküste, Guinea, Mauretanien, Mexiko, Mosambik, Marokko, Senegal, Somalia, Usbekistan, Jemen, Ägypten, Äthiopien, Phillippinen, Indonesien, Honduras und Haiti geführt. Weitere Proteste im Zusammenhang mit der Nahrungsmittelkrise waren die Sojabauernaktionen in Argentinien und die Bauernproteste in Peru gegen ein drohendes Freihandelsabkommen mit den USA.
Nach Zahlen der Welternährungsorganisation (FAO) ist der Preisindex für Nahrungsmittel zwischen März 2007 und März 2008 um 57 Prozent angestiegen. Am verheerendsten sind die Auswirkungen bei den elementaren Lebensmitteln Weizen (Preisanstieg um durchschnittlich 120 %) und Reis (75 %). 850 Millionen Menschen leiden denselben Quellen zufolge weltweit an Hunger. (www.saarbruecker-zeitung.de)
Besonders scharfe Formen nahmen die Hungerproteste Anfang des Jahres in den afrikanischen Ländern an: In Burkina Faso kam es am 8. und 9. April diesen Jahres zum Generalstreik gegen die steigenden Preise für Grundnahrungsmittel. In Kamerun wurden im Februar bei Protesten gegen die hohen Benzin- und Lebensmittelpreise zwischen 40 und 100 Menschen bei Auseinandersetzungen mit der Polizei getötet. > weiter
Druckansicht Thema Bankenkrise und die Fäulnis des Imperialismus14.07.2008
Die Ursachen für die Krise der Banken und an den Finanzmärkten sind in der kapitalistischen Realwirtschaft zu suchen. Sie bekommt auch die Auswirkungen zu spüren – weltweit.
»In der jetzigen Finanzkrise sind wir haarscharf an einem Systemkollaps vorbeigeschlittert« hieß es am 20.04. vom ehemaligen Chef der zweitgrößten schweizer Bank Credit Suisse, die selbst nach Milliardenverlusten im US-Immobiliengeschäft und einem 40%-igen Einbruch ihres Marktwerts im Chaos versinkt. Joseph Ackermann, Chef der Deutschen Bank, zweifelt öffentlich an den viel beschworenen »Selbstheilungskräften des Marktes«, während die Deutsche Bank ebenfalls nach Milliardenverlusten und einem mittlerweile 30%-igen Marktwertsverlust in Salamitaktik immer neue Verluste bekannt gibt. Insgesamt, so schätzt der Internationale Währungsfond (IWF), sind in der Krise weltweit 1000 Milliarden (Mrd.) US-Dollar Kapital vernichtet worden, wovon bisher erst 400 Mrd. US-Dollar von den Banken eingestanden wurden. Die Tageszeitung Financial Times Deutschland (FTD) spricht sogar von insgesamt zu erwartenden 2000 Mrd. US-Dollar Verlusten. > weiter
Druckansicht Altersteilzeit-Tarifverhandlungen in Baden-Württemberg gescheitert! Jetzt Urabstimmung!14.07.2008
Die bundesweiten Pilot-Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag zur Altersteilzeit(ATZ) in Baden-Württemberg sind am Freitag, dem 27.06.2008 in Böblingen ergebnislos abgebrochen worden. Das ist ein Schlag ins Gesicht der über dreihunderttausend Kolleginnen und Kollegen, die in den Wochen zuvor in zahlreichen Streikaktionen ihre Bereitschaft zum Kampf für einen neuen ATZ-Tarifvertrag bewiesen haben.
Südwestmetall-Verhandlungsführer Jan Stefan Roell ließ nach dem Scheitern erklären, dass es in Baden-Württemberg, das als traditionell kampfstarkes Gebiet der IG Metall gilt, keine weiteren Verhandlungen mehr geben werde. Roell offenbarte die Taktik der Kapitalseite, die Verhandlungen in ein vermeintlich schwächeres Tarifgebiet zu verschieben. Es erklärte, der Bundesverband Gesamtmetall werde nun entscheiden, „wer wann wo und was mit der IG Metall besprechen“ solle. Tags darauf erklärte IG Metall Chef Bertold Huber, dass der Konflikt nun weiter verschärft werden solle. > weiter
Druckansicht Ein Beitrag zur Diskussion Zur Arbeit in Betrieb und Gewerkschaft14.07.2008
In ihrer Ausgabe vom Mai (Nr. 3/2008) hat ArbeitZukunft, die Zeitung der Organisation für den Aufbau einer kommunistischen Arbeiterpartei Deutschlands, einen namentlich gezeichneten Grundsatzartikel über die Arbeit in Betrieb und Gewerkschaft veröffentlicht und zur Diskussion gestellt. Der Artikel ist ausgesprochen wichtig und die in dem Artikel getroffenen Grundaussagen sind vollkommen richtig. In der Tat muss man feststellen, dass die Kommunisten in Deutschland wie überhaupt alle revolutionären Kräfte, weitgehend von der Arbeiterklasse isoliert sind. Deshalb ist die Ausrichtung der Kommunisten auf die Arbeiterklasse und ihre Verankerung in der Klasse gerade jetzt von entscheidender Bedeutung.
> weiter
Druckansicht Pressemitteilung Opel Bochum
Solidarität mit den gekündigten Leiharbeitern bei Opel14.07.2008
Am Mittwoch, den 18. Juni, wurden 8 Leiharbeiter, die über Leiharbeitsfirmen Adecco und Wico bei der Fremdfirma SCB bei Opel beschäftigt waren, fristlos gekündigt weil sie sich beim Betriebsrat informiert hatten. Ebenfalls gekündigt wurde ein Kollege, der zur selben Zeit krank war. Offenbar sollen Kollegen für die Wahrnehmung ihrer Rechte und ihr Eintreten für höhere Löhne abgestraft werden. Das ist nicht hinnehmbar!
Dazu haben sie nach Betriebsverfassungsgesetz das Recht. Es geht darum, dass sie für die gleiche Arbeit wie bei Opel direkt Eingestellte mit 7,20 bis 7,60 Euro Stundenlohn nur etwa halb so viel bekommen wie ihre Kollegen neben ihnen. Monatelang wurden sie hingehalten. Kollegen der Stammbelegschaft solidarisierten sich mit der Forderung nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit. Die fristlose Kündigung zeigt die besondere Rechtlosigkeit der Leiharbeiter.
> weiter
Druckansicht Irland Nein zum Vertrag von Lissabon14,07.2008
Die Iren haben in einer Volksabstimmung NEIN! zum Vertrag von Lissabon gesagt, dem EU-Grundlagenvertrag, der die gescheiterte Verfassung der EU ersetzen sollte. Rund 54% stimmten gegen den Vertrag. Das Nein ist ein großer Sieg der irischen Arbeiterklasse und des ganzen irischen Volkes. Es ist zugleich ein großer Sieg für die Arbeiterklasse und die Völker der Mitgliedsländer der Europäischen Union in ihrem Kampf gegen das Europa der Monopole.
Das irische Nein wurde erkämpft von einer breiten Koalition der Arbeiter, der Bauern und anderer Werktätiger. Ihnen stand die irische Bourgeoisie gegenüber, die mit allen Mitteln versucht hat, ein Ja vom irischen Volk zu bekommen. Das ist ihr allerdings gründlich misslungen.
Es ist ihr ebenso gründlich misslungen wie der französischen und niederländischen Bourgeoisie im Jahr 2005, als die französische und niederländische Bevölkerung in Volksabstimmungen die Europäische Verfassung zu Fall brachten. > weiter
Druckansicht Zerstörung aller in Deutschland gelagerten Atomwaffen!14.07.2008
Immer noch unterhalten die USA Militärstützpunkte in Deutschland. Immer noch sind amerikanische Atomwaffen in Deutschland stationiert. Immer noch hat der deutsche Imperialismus im Rahmen der „nuklearen Teilhabe“ der NATO Zugriff auf Atomwaffen. Diese Tatsachen rückten Ende Juni wieder ins öffentliche Blickfeld, nachdem ein Bericht von US-Militärs aufgetaucht war, der Mängel bei der Bewachung der in Europa stationierten Nuklearwaffen beklagte.
> weiter
Druckansicht Francisco Caraballo ist frei!15.05.2008
Mit großer Freude teilen wir mit, dass Genosse Francisco Caraballo in Kolumbien aus der Haft entlassen worden ist. Genosse Caraballo war im Juni 1994 als Führer der kolumbianischen Volksbefreiungsarmee (EPL) und der Kommunistischen Partei Kolumbiens (Marxisten-Leninisten) verhaftet, zu einer Gefängnisstrafe von 29 Jahren verurteilt und in einem Hochsicherheitsgefängnis gefangen gehalten worden. In der ganzen Zeit seit seiner Inhaftierung ist er seinen revolutionären, marxistisch-leninistischen Überzeugungen und Prinzipien treu geblieben. > weiter
Druckansicht
Wer ist die KPD und
was will sie?
Die Kommunistische Partei Deutschland (KPD) wurde 1968 in Hamburg
neugegründet. Die Neugründung war notwendig, weil die
alte KPD - 1956 durch die Adenauer-Regierung verboten - das Ziel
des revolutionären Sturzes der kapitalistischen Ordnung und
der Errichtung einer Arbeitermacht aufgegeben hatte. Die Deutsche
Kommunistische Partei (DKP), die 1968 im Zuge der Beendigung des
"Kalten Krieges" gegründet wurde, stellte sich von
vornherein auf den Boden der bürgerlichen parlamentarischen
Demokratie. Für die herrschende Klasse war sie nie eine politische
Gefahr.
> weiterlesen
|
 |
| Aufruf gegen die EU-Immigranten-Direktive
|
Aufruf gegen die Schanddirektive der EU gegen die Immigranten
Der internationale Aufruf gegen die Schanddirektive der EU gegen die Immigranten kann unterzeichnet werden. Unterschriften bitte an:
info@kpd-online.info
| 90 Jahre Oktoberrevolution
|
90. Jahrestag der Oktoberrevolution in Russland.
Stalin: Der internationale Charakter der Oktoberrevolution
Dokumente und Artikel der Parteien und Organisationen der "Konferenz ML Parteien und Organisationen"
Erklärung der IKMLPO - Deutsch
Erklärung der IKMLPO - mehrere Sprachen
Ohne marxistisch-leninistische Partei wird die Revolution nicht siegen! - dtsch/engl./spanisch (KPD)
Atomkraftwerke Stopp! | KPD-Nordhessen, Juli 2008
Maiaufruf 2008 | Gemeinsamer Aufruf von KPD und KPD/ML
Lokführer - Streik bis zum vollen Sieg! | Zu den angeündigten Streiks der GDL ab 10. 03.2008
Es reicht! Heraus zum Ostermarsch 2008! | Flugblatt der KPD
Jetzt bestellenEnver Hoxha: Die Chruschtschowianer und Gespräch mit Ernst Aust
50 Jahre KPD-Verbot (August 2006)
Für Verteidigung und Ausbau der sozialen Rechte (April 2004)
Gegen die Flexibilisierung der Arbeitszeit und der Arbeitsverhältnisse (April 2004)
Programm und Statut der KPD verabschiedet vom 11. Parteitag
Bericht des ZK an den 11. Parteitag der KPD - Oktober 2005
Hungerrevolten und Nahrungskrise - NEU!
Finanzkrise - NEU!
Erklärung des ZK der KPD über die Ereignisse in Tibet
Über die Unabhängigkeit Kosovas (RM 1/08)
Gemeinsam sind wir stark! (RM 1/08)
| Aus der Arbeiter- und sozialen Bewegung
|
Diskussionsbeitrag - Gewerkschaftsarbeit - ArbeitZukunft
Diskussionsbeitrag - Gewerkschaftsarbeit - KPD
Schlusserklärung 9. Kongress Gewerkschaftslinke
Frankfurter Appell
Thesen gegen das Bedingungslose Grundeinkommen
| Antiimperialistische Aktion
|
Die Antiimperialistische Aktion ist aus dem "Antifaschistischen und Antiimperialistischen Bündnis
gegen G8" hervorgegangen.
Antiimperialistische Aktion
Aufruf zur Aktionskonferenz am 12.01.2008
Plakat zur Aktionskonferenz am 12.01.2008
Nein zum Krieg in Afghanistan!
Aufruf gegen den G8-Gipfel
Freiheit für die politischen Gefangenen des G8-Gipfels
Das Bündnis solidarisiert sich mit dem Kampf der KollegInnen von Airbus, Telekom und Schering
Dazu gibt es das folgende Flugblatt
Solidarität mit dem Kampf bei Airbus!
Das ist unsere Stadt - Keine Stimme den Nazis
Demonstration gegen die Teilnahme der NPD an der Kommunalwahl am 25. Mai
Sonnabend, 24. Mai 2008, 11.30 Uhr, Bahnhofsvorplatz
Runder Tisch gegen Rassismus Kiel
31.5/01.06 2008
Samstag 15-18, So. 10-13 Uhr im Arbeitslosenzentrum Iltisstr. 34
Schulung über das Thema Einheit der Marxisten-Leninisten
05.06.2008
Kommunistischer Klönschnack
Thema: Über die Tarifrunden
19 Uhr, Storchnest, Gutenbergstr. 66
| 15. Jahrestag Brandanschlag in Solingen
|
Solingen
29. Mai 2008
Gedenkkundgebung
Untere Wernerstr./Ecke Schweizer Str.
Beginn 19 Uhr
31. Mai 2008
Demonstration
Mühlenplatz
Beginn 12 Uhr
Frankfurt/Main
29. Mai 2008
Gedenkkundgebung
Bockenheim, Hülyaplatz, Beginn 18 Uhr
Weitere Termine ...
Partei der Arbeit des Iran (Toufan)
Aufruf Antiaggressionsforum von Exiliranern - OIDA- NEU!
Unbedingt bei You Tube anschauen:
Film- NEU!
Musikvideo- NEU!
Sofortige Freilassung der verhafteten Studierenden!
Erklärung von Toufan, 11. Dezember 2007
Keine Sanktionen,
keine Bomben gegen den Iran! Erklärung von Toufan, 17. März 2007
Der Iran im Fadenkreuz der Imperialisten.
Artikel aus Roter Morgen 02/2006
| Freiheit für Francisco Caraballo!
|
Genosse Caraballo ist frei!
Mit großer Freude teilen wir mit, dass Genosse Francisco Caraballo in Kolumbien aus der
Haft entlassen worden ist. Genosse Caraballo war im Juni 1994 als
Führer der kolumbianischen Volksbefreiungsarmee (EPL) und der
Kommunistischen Partei Kolumbiens (Marxisten-Leninisten) verhaftet,
zu einer Gefängnisstrafe von 29 Jahren verurteilt und in einem
Hochsicherheitsgefängnis gefangen gehalten worden. In der ganzen Zeit seit seiner
Inhaftierung ist er seinen revolutionären, marxistisch-leninistischen
Überzeugungen und Prinzipien treu geblieben.
Kommunique der IKMLPO
Liebe Freundinnen und Freunde der KPD und des Roten Morgen!
Nach wie vor sind wir dringend auf eure Spenden angewiesen,
um die regelmäßige Herausgabe des Roten Morgen gewährleisten und unsere Arbeit finanzieren zu können.
Jede, auch kleine, Spende hilft uns!
Besonders freuen wir uns über Dauerspenden.
Unsere Bankverbindung:
Verlag Roter Morgen
Postbank Karlsruhe
Kontonummer 239997759
Bankleitzahl 66010075
Stichwort: Spende
Allen Spenderinnen und Spendern ein herzliches Danke!
Wir veröffentlichen hier Materialien, die wir für witzig und gelungen halten. Für Hinweise sind wir dankbar!.
Media-Blöd. Seht selbst!
Die Geschichte vom Herrn Müller, gefunden auf: http://www.spd-guenzburg.de/Flugblatt.htm
Und noch was vom Herrn Müller
|
|