Aktiv gegen den Krieg
Auf der ganzen Welt wächst der Widerstand gegen den Aggressionskrieg gegen den Irak. Millionen von Menschen sind deshalb in den letzten Wochen auf die Straße gegangen.
In Washington D.C. haben am 18. und 19. Januar rund 500.000 Menschen gegen den Krieg demonstriert. Die Demonstration war eine der größten, die bisher überhaupt in Washington stattgefunden haben. Die Teilnehmer forderten u.a.: »Kein Blut für Öl!« und »Unterstützt unsere Truppen, lasst sie zu Hause!«. Zweihundert Organisationen hatten zu der Manifestation aufgerufen, darunter auch Veteranen aus dem 2. Weltkrieg. In San Francisco gingen 200.000 Menschen auf die Strasse, darunter auch Joan Baez. Auch in zahlreichen anderen US-amerikanischen Städten wurde demonstriert.
Demonstrationen mit tausenden von Teilnehmern gab es auch in Kanada, Neuseeland, Japan, Italien, den Niederlanden, Frankreich und Großbritannien. In Brüssel gingen 10.000 Menschen auf die Strasse. In Madrid zogen mehrere tausend Menschen zu einem NATO-Stützpunkt.
Auch in Deutschland gab es erneut in zahlreichen Städten Demonstrationen. Allein in Rostock demonstrierten 5000 Menschen. In Heidelberg versammelten sich die Demonstranten vor dem Hauptquartier der US-Streitkräfte.
Weitere Informationen über den weltweiten Widerstand gegen den Irakkrieg gibt es im Internet auf der Seite: www.de.indymedia.org |