Liebknecht-Luxemburg-Lenin Demonstration
(Korrespondenz) Am 11. Januar 2003 fand wieder die traditionelle Liebknecht-Luxemburg-Lenin Demonstration statt.
Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg waren die Mitgründer der KPD - der Partei, die eine Gefahr für das Kapital darstellte.
Die deutsche Heeresleitung und die SPD-Führung initiierten schließlich am 15. Januar 1919 die Ermordung des Genossen Karl Liebknecht und der Genossin Rosa Luxemburg. SPD-Führer riefen offen zum Mord an Karl und Rosa auf. Seit dem Tag ihrer Ermordung wird jedes Jahr in der 2. Januarwoche der Beiden gedacht.
Neben der Demonstration fand auch dieses Jahr wieder die Gedenkveranstaltung am Denkmal der Sozialisten statt. Seitdem die PDS in der Berliner Landesregierung sitzt, wird den Parteien und Organisationen, die vor dem Friedhof ihre Stände aufbauen wollen, Standgebühren von 25 Euro aufgebrummt. Im vorigen Jahr war diese nur wegen Protesten nicht fällig.
Einige Genossen der KPD beteiligten sich auch an der Demonstration und verteilten das Extra-Blatt des Roten Morgen, andere kümmerten sich um den Bücherstand. Nach unseren Schätzungen kamen zum Friedhof der Sozialisten etwa 60 000 Menschen, die Veranstalter sprachen von 100 000.
Gegen den drohenden Krieg waren sich alle einig. Der Hauptfeind steht im eigenen Land - unter diesem Motto demonstrierten dieses Jahr weit mehr Menschen als im letzten Jahr. Für die zentrale Antikriegsdemonstration am 15. Februar in Berlin wurde aufgerufen. Wir werden dabei sein! |