Only the people can stop the war!
Alle gemeinsam gegen den imperialistischen Krieg!
Weltweit haben am 15. Februar mindestens 17 Millionen gegen den Krieg gegen den Irak demonstriert. Die Demonstrationen haben deutlich gemacht: Die Völker wollen den Krieg gegen den Irak nicht. Sie sagen: Nein zum Krieg gegen den Irak!
Mit jeweils über einer Million Teilnehmern waren die Demonstrationen in London, Rom und Madrid - in den Hauptstädten der Länder, deren Regierungen sich offen auf die Seite des USA-Imperialismus gestellt haben, besonders groß.
In Berlin haben am 15. Februar über 500 000 Menschen gegen den Irakkrieg demonstriert. Diese große Zahl der Teilnehmer hat alle Erwartungen übertroffen. Sie zeigt auch, daß der Kampf gegen den Krieg und für die Erhaltung des Friedens zu einer breiten gesellschaftlichen Bewegung geworden ist. Davon zeugen die zahlreichen Aktivitäten und Aktionen gegen den Irakkrieg, die überall in Deutschland stattfinden; davon zeugen die Initiativen in Schulen, an den Universitäten, in Stadtteilen, von Künstlern, die in ihrem Arbeits- und Lebensbereich gegen den Krieg mobil machen.
Natürlich gibt es in dieser Bewegung Menschen, die die Friedensheuchelei der Bundesregierung für bare Münze nehmen. Schändlich aber ist es, wenn tragende Kräfte der Friedensbewegung aus dieser Heuchelei einen Antikriegskurs der Regierung machen. Treten wir diesen Versuchen entgegen.
»Time is running out« - die Zeit läuft ab, so schallt es uns aus allen Kanälen entgegen. Die Herrschenden in London und Washington sind zum Krieg bereit. Und auch Deutschland ist am kommenden Krieg direkt und indirekt in vielfältiger Weise beteiligt - entgegen der Heuchelei der Regierung.
Verdoppeln wir unsere Anstrengungen den Kriegstreibern in den Arm zu fallen!
Keine - wie auch immer geartete - Beteiligung Deutschlands an dem Krieg!
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