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ROTER MORGEN online 6, 2007
Partei der Arbeit Irans (Toufan), Auslandsabteilung
Fordert die unverzügliche Freilassung der
verhafteten Studierenden im Iran!
27.12.2007
In den letzten Tagen hat das Regime der Islamischen Republik eine ausgedehnte und barbarische Offensive gegen die freiheitssuchenden Studierenden der Universitäten, insbesondere der der Universität Teheran durchgeführt.
Das ist nicht das erste Mal, dass das Regime der Islamischen Republik die studierenden Massen, das wissenschaftliche Kapital der Gesellschaft, mit einer solchen Barbarei und Grausamkeit begegnet. Das kapitalistische Regime des Iran hat in den Universitäten zu nackter Unterdrückung und zu Despotismus gegriffen, um die gerechten und freiheitssuchenden Stimmen der Studierenden zum Schweigen zu bringen. Diese Stimmen bringen aber nur die allgemeine Krise der Gesellschaft zum Ausdruck. Aber die revolutionären und kämpferischen Studierenden verspotten den Terror und die Verhaftungen durch die militärischen und Sicherheitskräfte des Regimes und verstärken ihren gerechten Kampf.
Am 16. Azar (am 16. Azar 1953, das ist der 9. Dezember wurden die Studierenden der Universität Teheran niedergeschossen, als sie gegen Richards Nixon demonstrierten, der unmittelbar nach dem CIA-Putsch den Iran besuchte. Seitdem ist der 16. Azar der Tag der Studierenden im Iran) demonstrierten die Studierenden vieler Universitäten für gleiche Rechte für Frauen, für den Rückzug aller militärischen und Sicherheitskräfte aus den Universitäten, für die Presse- und Meinungsfreiheit, für die Trennung von Staat und Moscheen, für die bedingungslose Freilassung aller politischen Gefangenen und sie verteidigten die politischen und betrieblichen Rechte der Arbeiter. Abgesehen von diesen gerechten und demokratischen Forderungen verdammte die Bewegung der Studierenden jede imperialistische Aggression gegen den Iran und jede Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Landes. Alle diese Forderungen wurden auf Plakaten und durch Reden erhoben.
Entsprechend seiner verkommenen und reaktionären Natur fürchtet das Regime der Islamischen Republik, das die Bewegung der Studierenden sich ausweitet und sich mit dem Kampf der Arbeiterklasse und anderer Schichten der Gesellschaft verbindet. Um an der Macht zu bleiben, sieht das Regime keine andere Möglichkeit, als die Studierenden fälschlicherweise zu beschuldigen und eine Atmosphäre von Angst und Einschüchterung zu erzeugen.
In den letzten zehn Tagen sind über 30 linke und fortschrittliche studierende Aktivisten eingesperrt worden. Über ihre Lage gibt es keine Informationen.
Die Partei der Arbeit Irans (Toufan) ruft alle Marxisten-Leninisten, Arbeiterparteien und Arbeiterorganisationen sowie alle fortschrittlichen Menschen auf, in allen möglichen Formen gegen die Politik der Unterdrückung und des Despotismus seitens des Regimes der Islamischen Republik zu protestieren und die unverzügliche Freilassung aller Studierenden zu verlangen.
11. Dezember 2007
© Verlag Roter Morgen, Postfach 900 753, 60447 Frankfurt/M.
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