Für einen nazifreien 1.Mai in Nürnberg und anderswo!
17.04.2008
Die neofaschistische NPD plant für den 1. Mai 2008 eine bundesweite Großdemonstration in Nürnberg unter dem Motto: „Sozial geht nur national“. Gerade in Nürnberg ist diese Demonstration mit dem kaum verdeckten nationalsozialistischen Motto eine besondere Provokation!
Schon ab 1927 wurde Nürnberg als traditionelle Arbeiterhochburg zum zentralen Aufmarschort der Hitler-Anhänger, galt es doch, in einer bayerischen Hochburg der Linken und der Arbeiterbewegung den politischen Gegner einzuschüchtern. Mit dem Namen Nürnbergs sind denn auch die nationalsozialistischen Rassengesetze und die pompös veranstalteten Parteitage der NSDAP verbunden.
Gegen den NPD-Aufmarsch macht das „Nürnberger Bündnis gegen den NPD-Aufmarsch am 1.Mai 2008“ mobil. In seinem Aufruf unter der Parole „Wir stellen uns den Nazis in den Weg!“ schreibt das Bündnis u. a.: „Wieder einmal versucht sich die NPD in Nürnberg am 1.Mai als Sachwalterin sozial schwacher bzw. vom sozialen Absturz bedrohter Bevölkerungsgruppen zu profilieren. Das Motto „Sozial geht nur national“ bedeutet jedoch Terror gegen Ausländer/innen, Asylbewerber/innen sowie aller hier lebenden Menschen, die keine „deutschen“ Vorfahren haben.
In den Jahren 2005 und 2007 gelang es in Nürnberg, jeweils Tausende gegen den Naziaufmarsch am 1.Mai zu mobilisieren. Durch den Widerstand der Bürgerinnen und Bürger konnten die Aufmärsche der Rechten erheblich behindert werden. An diese Erfolge und auch die lange Tradition antifaschistischen Widerstandes in Nürnberg werden wir auch in diesem Jahr anknüpfen!“
Erst Bündnistreffen zur Koordinierung der verschiedenen Aktivitäten gegen den Naziaufmarsch haben bereits stattgefunden. In den Wochen vor dem 1.Mai sind öffentliche Protestaktionen geplant und vorbereitet.
Ziel für das Bündnis ist die vollständige Verhinderung des neonazistischen Aufmarschs.
•
Wir fordern:
Verbot der NPD und aller faschistischen Parteien und Organisationen!
•
Weitere Informationen unter:
www.nazistopp-nuernberg.de/
S.N. für ArbeitZukunft
| Roter Morgen 2/2008
zurück
Druckansicht |
 |
|